Dem fränkischen Orientwanderer hinterher …

Aktueller denn je ist, was der fränkische Dichter und Orientalist Friedrich Rückert vor etwa 200 Jahren geschaffen hatte: Uns fremde Kulturen nahe zu bringen. Er übersetzteTeile des Korans und einer Menge arabischer, indischer oder persischer Dichtung, dichtete in Fülle und war ein eifriger Wanderer. Anläßlich seines 150sten Todestages am 31. Januar 2016 laden über 80 Veranstaltungen in Erlangen, Schweinfurt, Ebern und Coburg dazu ein, sich dem Sprachgenie zu nähern. EineTagestour auf seinen Spuren in den Haßbergen.

„Das kann ich mir nicht vorstellen“, ist die Reaktion, wenn man erzählt, daß Friedrich Rückert mindestens 44 Fremdsprachen aus etwa sechs Sprachfamilien beherrschte. Darunter z. B. Hindustanisch, Avestisch oder Biblisch-Aramäisch. Der Übersetzer zwischen Ost und West will mit Poesie versöhnen. Dabei ist er sich selbst nicht sicher, ob er mehr Dichter oder mehr Sprachgelehrter ist. Denn er braucht das Forschen in alten Sprachen genauso wie das Dichten. Zwischen diesen Polen wird er zeit seines Lebens hinund her wandeln.

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