Das Kino der Schüler

Film und Filmemachen als Spielwiese und Experimentierfeld - 37. Filmtage bayerischer Schulen

Zum 7. Mal fanden die „Filmtage bayerischer Schulen“ in Gerbrunn statt, zum 37. Mal insgesamt – eine wahrhaft stolze Bilanz für ein Festival, das von filmliebhabenden Lehrern neben der Schule her organisiert, ihrem Schulalltag abgerungen wird. Gewiß finden sich immer viele helfende Hände, gibt es die finanzielle Unterstützung durch das Kultusministerium und den Sparkassenverband und die sonstigen Sponsoren, die auch die Preise zur Verfügung stellen. Trotzdem bleibt eine riesige Last an dem hauptverantwortlichen Lehrer aus der gastgebenden Gerbrunner Eichendorff-Schule, Thomas Schulz, und den beiden Münchener Lehrern Günter Frenzel und Hans Rambeck; diese beiden sind seit Gründung des Festivals mit anderen als Vorjury zuständig dafür, daß aus den 100 eingereichten Filmen aus ganz Bayern, bunt gemischt aus allen, wirklich allen Schularten, jeweils die 30 Filme ausgewählt werden, aus denen letztlich der Wettbewerb in Gerbrunn hervorwächst.
Wie kommt ein so ambitioniertes Festival mit repräsentativem Charakter gerade nach Gerbrunn? 30 Jahre lang war es in Marktheidenfeld gutgegangen, bis der damalige neue Schulleiter sich als nicht genügend festivalaffin, wie man heute sagen würde, erwies und die organisierenden Lehrer sich den Tort nicht mehr antun wollten. Denn ein solches Festival, das ja immer den Alltagstrott einer Schule in Frage stellt, braucht viele großzügig denkende Lehrer, einen entsprechenden Schulleiter, und ein paar „Dumme“, die sich den Stress machen. Die Räume stehen ja nicht selbstverständlich fix und fertig zur Verfügung, sondern man muß die Mehrzweckhalle so ausstatten, daß sie sich für Filmvorführungen eignet. All diese besonderen Anforderungen sind in den letzten Jahren immer besser erfüllt worden, auch wenn es immer aufs Neue Widerstände zu überwinden gilt, etwa wenn von einem Jahr zum andern das Catering zur Verpflegung von 250 Schülern und dazugehörigem Lehrpersonal neue Lösungen braucht.

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