„Da ist der Specht drin!“

Im Buchenwald bei Klosterlangheim im Landkreis Lichtenfels bieten Totholzbiotope ideale Lebensbedingungen für den Schlagzeuger des Waldes.

Ein dumpfes Trommeln hallt durch die Zweige – so mancher Wanderer legt den Kopf in den Nak- ken und blickt suchend nach oben. Irgendwo sitzt er, der Schwarzspecht – seine kräftigen Kletterfüße sind wie Steigeisen in die Rinde gekrallt, der keilförmige Stützschwanz gibt zusätzlichen Halt. Wie der Name schon sagt, trägt der Schwarzspecht ein pechschwarzes Gefieder, lediglich beim Männchen sorgt der knallrote Scheitel von der Stirn bis zum Nacken, für farbliche Abwechslung. Mit dem Schnabel hämmert der Schwarzspecht gegen einen Resonanzkörper, etwa einen abgestorbenen Baumstamm, damit sein Trommeln Hunderte von Metern weit zu hören ist. Ähnlich wie Singvögel mit ihrem Gesang, sagt der Specht mit seinem Getrommle: Hier wohne ich, das ist mein Revier!

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