Betreutes Verbrechen

Die diesjährige „criminale“ wird Fürth, Nürnberg und zahlreiche weitere Orte in Mittelfranken in Angst und Schrecken versetzen ... freilich nur virtuell.

„Lassen Sie mich durch, ich bin Auftragskiller!“ ist die Aufschrift auf einem schwarzen T-Shirt, das sich über der Brust eines dunkelgelockten Mannes spannt. Er schreitet durch Lauf a. d. Pegnitz (Nürnberger Land), eskortiert von zwei Bibliothekarinnen, einer Journalistin und drei Ortskundigen. Seine Ausrüstung: ein Kugelschreiber, ein Notizbuch, eine Handykamera. Man führt ihn in modrige Bierkeller, in ein mittelalterliches Inselschloß, in die spinnwebenverhangene Türmerstube eines Kirchturms, zu den Mahlwerken einer ehemaligen Getreidemühle und durch die verwinkelten Gänge eines Scheunentheaters. Auf der Suche nach einem Verbrechen. Oder zumindest nach einer kriminalistisch signifikanten Szenerie. Der Auftraggeber für das eigenartige Unterfangen an einem schönen Sommertag im Jahr 2013: das Syndikat, die Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur. Der Anlaß: die „criminale“, Europas größtes Krimifestival, welches das Syndikat in diesem Jahr im Großraum Nürnberg veranstaltet. Und zwar schon ganz bald: von 21. bis 25. Mai.

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