Alle Artikel von Susanne Berg

Gespanntes Warten im  schützenden Coburg
Auf der Durchreise von Torgau nach Augsburg zum Reichstag macht im Frühjahr 1530 eine beachtliche Reisegesellschaft Station in Coburg. Martin Luther, Landesfürst Johann der Beständige und etwa 200 Begleiter warten auf die Antwort der Augsburger Räte. Doch die wollen Luther wegen seiner Reichsacht auf keinen Fall dabei haben. Luther muß zwangsweise in Coburg bleiben. Hier umsorgt man ihn, enorme Schaffenskraft und deutschlandweite Wirkung sind das Ergebnis. Heute darf sich Coburg Reformationsstadt Europas nennen.

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Vertraute und Freunde Martin Luthers
„Mein Herr Käthe“ – Ehefrau Katharina von Bora Als Martin Luther und Katharina von Bora 1525 heiraten, ist es zunächst…

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„Burgen waren Friedenssymbole“
Anfang September eröffnete Europas erstes überregionales Burgenmuseum auf der Veste Heldburg im fränkischen Thüringen. Kooperationspartner ist – über die Ländergrenzen…

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Europas erstes Burgenmuseum
Europaweit das erste Museum, das Bau, Leben und Erforschung von Burgen überregional und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen darstellt, das ist der Anspruch des neuen Deutschen Burgenmuseums auf der Veste Heldburg. Ein Besuch zum Tag des offenen Denkmals; mit Licht- und Schattenseiten.

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Im Kampf mit dem Teufel
Zwangsweise muß Martin Luther den Sommer 1530 auf der Veste Coburg ver­bringen. Doch trotz innerer Spannungen und gesundheitlicher Probleme schreibt er eine Menge an Briefen, Streitschriften, übersetzt Teile der Bibel und Fabeln des Äsop neu. Denn er will, daß auch das einfache Volk die Texte versteht und alle ­Kinder, auch Mädchen, Zugang zu Bildung bekommen.

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Die Waldesruh’ ist hin
Langsam wächst eine Buche. Mindestens 25 Jahre dauert es, bis sie mannshoch ist. 2005 beschloß der Freistaat Bayern die Forstreform. In den letzten Jahren sind deshalb ständiges Motorsägengeräusch, breite Schneisen und riesige Halden von Baumstämmen im Sebalder Reichswald bei Lauf die Folgen. Langsam wächst der Unmut in der Bevölkerung.

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Jedes einzelne Flattertier zählt
Franken bietet als eines der höhlenreichsten Gebiete Deutschlands vielen Fledermäusen Schutz und Lebensraum. Zwar hat der Bestand noch immer nicht das Niveau von vor dem Zweiten Weltkrieg erreicht, aber dank der fränkischen HöhlenforscherInnen geht es mit den Fledermäusen wieder aufwärts.

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„Ich werde oft an  euch denken, Jungs.“
Vor siebzig Jahren, am 30. September/1. Oktober 1946, verkündete das Internationale Militärgericht (IMT) im Schwurgerichtssaal 600 des Justizpalastes Nürnberg die ­Urteile des Nürnberger Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher des Zweiten Welt­krieges. Den fast ein Jahr dauernden Prozeß beobachten bis zu 240 JournalistInnen und SchriftstellerInnen aus aller Welt. Darunter John Dos Passos, Erika Mann, Willy Brandt, Ilja Ehrenburg oder Erich Kästner, untergebracht im Pressecamp des „Bleistiftschlosses“ der Familie Faber-Castell in Stein. Dort läßt eine neue Installation das Lebensgefühl des außergewöhnlichen Pressecamps „an der Bar“ nacherleben.

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Auf der Jagd nach Bathynella natans, dem Höhlenflohkrebs
Franken gehört mit bisher über 3.600 registrierten Höhlen zu den höhlenreichsten Gebieten Deutschlands. Noch immer bergen sie viele Geheimnisse. Als einer der wenigen Höhlenbiologen in Deutschland sucht Dr. Hardy Schabdach in der Binghöhle bei Forchheim seit 30 Jahren nach Tierarten, die schon vor Millionen von Jahren auf der Erde lebten.

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Waller aus  dem Wurzelsud
Nicht zuletzt für die Fischgerichte ist der Zehnthof in Nordheim am Main weithin bekannt – bis ins ferne Ausland.Zu meinem ersten Gespräch im Zehnthof bin ich über die Fähre gekommen“, erzählt Patrick Schuhmann, Restaurantleiter des Zehnt­hofes, noch immer…

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Der Erlanger Bergprediger
Der Entla‘s-Keller ist der älteste Bierkeller am Erlanger Burgberg mit 4000 Plätzen unter alten Kastanienbäumen, in denen bunte Lampions leuchten. Und einem Biergartenbesitzer, dem das Bewirten zur Lebensaufgabe geworden ist. Über seine Prüfungen und worum es ihm wirklich geht, erzählt er in seiner ungewöhnlichen Kellerführung.

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„Jedes Wort hat sein Leben!“
Ein Fest der Vielfalt, gegenseitiges Kennenlernen und mehr Mut zur eigenen Dialektsprache, all das wollte Mundartautor Helmut Haberkamm erreichen. Er war Initiator des ersten fränkischen Mundart-Festivals „Edzerdla“ am 18. und 19. Juni im mittelfränkischen Burgbernheim. Was es in anderen Gegenden längst gibt, war in Franken in dieser Form neu. Ein Streifzug durch das Festival und die fränkischen Dialekte.

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„Wir müssen den Wert der Region hervorheben!“
Nach langen Jahren gelingt 2015 dieTrendwende: Dr. Michael Hupe, seit über zwei Jahren Geschäftsführer des Albrecht- Dürer-Airports Nürnberg, schreibt wieder schwarze Zahlen. Er will den wirtschaftlich gesunden Kurs fortsetzen, neue Angebote für Business- wie Privatpassagiere schaffen und neue Investitionen tätigen. Im Interview erläutert Michael Hupe seine weiteren Pläne.

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Die stillen Landschlösser der Haßberge
Nicht nur die ungewöhnlich vielen Schlösser – noch immer wenig bekannt – lassen sich hier entdecken. Die Region der Haßberge im Norden Frankens bietet Ausflüge in Natur, Stille und Geschichte. Sind die Schlösser ein letztes Stück Ortsmittelpunkt, Belastung oder alte Adelsrelikte?

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Alles fließt! Nur: Wohin?
Die bundesweit einzige Forschungsstation zur Karsthydrologie befindet sich im höhlenreichen Franken: Vor vierzig Jahren richteten es Höhlenforscher in derTeufelshöhle bei Pottenstein ein. Dazu gehört die später hinzugefügte karsthydrologische Station an der nahegelegenen Stempfermühle. Seit über fünfzig Jahren erforscht Dieter Preu von der Forschungsgruppe Höhle und Karst Franken e.V. die Wege des Wassers. Mit etwas Glück könnte er bald Unterstützung durch ein Forschungsprojekt bekommen.

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Nürnberger und fränkische Taubenrassen. Gemälde von Max Holdenried.
Die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, Georg Ratzinger und den Gouverneur von Westsibirien hatte Karlheinz Sollfrank in seinem Taubenmuseum im Nürnberger Süden schon zu Gast. Die ca. 150 000 Exponate auf über 700 m2 haben mehr als 100 000 Besucher aus aller Welt gesehen. Zu seiner Sammlung gehören prachtvolle Figuren aus Meißner Porzellan, Plakate aus aller Welt, Schriften von den Anfängen der Taubenzucht im Mittelalter, aber auch so manch Kurioses.

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Dem fränkischen Orientwanderer hinterher …
Aktueller denn je ist, was der fränkische Dichter und Orientalist Friedrich Rückert vor etwa 200 Jahren geschaffen hatte: Uns fremde Kulturen nahe zu bringen. Er übersetzteTeile des Korans und einer Menge arabischer, indischer oder persischer Dichtung, dichtete in Fülle und war ein eifriger Wanderer. Anläßlich seines 150sten Todestages am 31. Januar 2016 laden über 80 Veranstaltungen in Erlangen, Schweinfurt, Ebern und Coburg dazu ein, sich dem Sprachgenie zu nähern. EineTagestour auf seinen Spuren in den Haßbergen.

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„Es gibt schon genug komische Heilige!“
Sein Name ist Programm: Der Bildhauer Hanspeter Widrig aus Stein bei Fürth ist unbequem. Er widersetzte sich in seiner Jugend den Plänen der Nordostschweizerischen Kraftwerke. Ein Atomkraftwerk in seiner Heimat St. Gallen zu errichten, er widersteht der Versuchung, sich selbst künst- lerisch einzuordnen. Er macht für einen privaten Auftrag- geber aber auch schon mal das fast Unmögliche möglich und erstellt in persönlicher Rekordzeit eine Bronzeplastik des heiligen St. Georg. Auf seine Weise natürlich.

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Papier ist der haltbarste Datenträger
Der alten Handwerkskunst Buchbinderei machen digitale Technik und Onlinehandel das Leben schwer. Doch Buchbindermeisterin Karin Fleischmann aus Rückersdorf kämpft zwischen alten Bibeln und neuen Entwicklungen dagegen an.

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Verflixt und aufgeknöpft
Friederike und Klaus Köstner aus Kulmbach haben in über dreißig Jahren eine der bedeutendsten Knopfsammlungen der Welt und eine Menge Wissen zusammengetragen. Jetzt arbeiten sie an ihrem ersten Fachbuch. Was wird aus ihrer Sammlung später werden?

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Susanne Berg