Alle Artikel von Michaela Moritz

Konkursmasse sucht Märchenprinzen
Diese Burg hat alles, was eine Burg braucht: Bauphasen von der Romanik bis zum Frühklassizismus, eine phantastische Lage, einen Rittersaal, ein Jagdzimmer, eine Schloßkapelle, zwei Türme und drei Gespenster. Nur eines fehlt ihr: ein Investor oder eine öffentliche Hand, die sie in ihre Obhut nimmt. Ohne einen finanzkräftigen Prinzen wird Burg Virnsberg – im gleichnamigen Ort der Marktgemeinde Flachs­landen im Landkreis Ansbach – weiter im Dornröschenschlaf vor sich hindämmern und früher oder später wohl in Vergessenheit geraten.

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Ein Ich im Kaleidoskop
E.T. A. Hoffmann war Dichter, Komponist, Maler und Jurist. Im E.T. A. Hoffmann-Haus in Bamberg wird man von diesem außergewöhnlichen Geist in Bann gezogen.

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Leben nach der inneren Uhr
Die Kurstadt Bad Kissingen bemüht sich, der menschlichen Chronobiologie gerecht zu werden. Vor zweieinhalb Jahren wurde das ehrgeizige Projekt „ChronoCity“ in Angriff genommen.

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Visions of GoHo
Die einen wohnen nur gern hier, andere, Hipster, urbane Mittelschicht, Kreative, suchen eine Art Abenteuerspielplatz. Wenn Franken so etwas überhaupt noch bieten kann, dann eigentlich nur im Nürnberger Stadtteil Gostenhof – ein Erlebnisbericht.

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Franken ist ein Einwanderungsland …
… und zwar schon immer. Der „10. Tag der Franken“ in Erlangen stand ganz im Zeichen der Fremden, die seit Jahrhunderten (bis heute) hierher kamen (und kommen) und mit ihren Fähigkeiten Franken bereichert und mitgestaltet haben.

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Die Sache mit der guten Laune bestätigt natürlich auch die Capella Antiqua Bambergensis.
Wer lobt heute noch die Frauen? Wer spricht noch von der rechten „Zucht“ eines Mannes? Vor rund 800 Jahren sah die Welt anders aus, da gab es einige, die es taten. Sie hatten es gelernt, von den Franzosen und den Arabern, und zu eigener Blüte entwickelt. Seit gut zwanzig Jahren erinnert sich Franken wieder seiner Minnesänger, und zwar nicht nur ihrer Texte, sondern gerade auch ihrer Musik.

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Idyllisch allemal, aber auch originell.
Das idyllische Städtchen Gräfenberg im Landkreis Forchheim ist berühmt für sein Bier, den Ritter Wirnt von Grafenberc, einem mittelalterlichen Minnesänger, und irgendwie den G-Punkt. Der zeitweilige Neonazis-Spuk von 1999 bis 2009 wurde von einer entschlossenen Bürgerschaft beendet.

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Haus 1 und Haus 2 und Haus 3
Ein kluger Mann löst seine Probleme, indem er sie miteinander verbindet. Stellen Sie sich vor, Ihre Frau schimpft, weil Ihre…

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Ein Talar fürs Leben
Reinhard Albrecht ist der einzige Schneider in ganz Deutschland, der sich auf die „Dienstkleidung“ evangelischer Pfarrer und Pfarrerinnen spezialisiert hat.

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Luther und die Hexen
Sogenannte Hexen, also Frauen, die angeblich mit dem Teufel im Bunde waren, wurden noch Anfang des 17. Jahrhunderts in den Fürstbischofsstädten Würzburg und Bamberg gnadenlos verbrannt. Aber wie stand es mit den evangelisch-reformierten Orten? Wie hielt es der Reformator Martin Luther selbst mit den Hexen?

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Große Oper, wo sie keiner erwartet
Wer bei der „Pocket Opera Company“ die Oper im Mini-Format vermutet, der irrt. Denn, „man kennt das von Damen“, schmunzelt künstlerischer Leiter Franz Killer, „Taschen können unterschiedlich groß sein.“ Und so wird die Nürnberger Kompagnie die weitgehend unbekannte Gluck-Oper „Il parnaso confuso“ am 29. und 30. Juli größer machen als sie eigentlich ist, nämlich zu einem abendfüllenden Ereignis in den Berchinger Sulz-Auen mit Pferden, Pomp und Feuerwerk. Franz Killer und Peter Beat Wyrsch, Regisseur für den „Parnaso“ und vor 42 Jahren einer der zwei Gründer der Company, erzählten dem Franken-Magazin, was die „POC“ nun wirklich ist und was sie zum Finale der bevorstehenden Internationalen Gluck-Opern-Festspiele vorhat.

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Am liebsten selber malen
Um die Jahrtausendwende war es, da beschloß Robert Lumm, seine „Heimat noch einmal festzuhalten“.  Von da an zog er los, quasi täglich, um jeden Ort und jeden Stadtteil zu dokumentieren, zuerst im Landkreis Fürth, dann in Nürnberg, dann im Nürnberger Land und zuletzt in Erlangen-Höchstadt. Ein Fotograf? Nein, ein Maler und Zeichner. Allein der letzte Band enthält rund 770 Zeichnungen und Aquarelle, mit denen er zeigt, wie schön Erlangen und seine Gegend ist – wenn man einen Blick darauf hat wie Robert Lumm.

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Eine Frage der Menschlichkeit
Bei all der Diskussion um Angela Merkels zuversichtliches „Wir schaffen das!“ gerät oft in Vergessenheit, daß Deutschland es schon einmal geschafft hat, und das vor nicht allzu langer Zeit. Unmittelbar nach Ende des 2. Weltkriegs, als das Land alles andere als ein Wohlstandsland war, wurden 12 bis 14 Millionen Vertriebene und Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten und deutschsprachigen Teilen östlicher Nachbarländer aufgenommen. Natürlich nicht ohne Murren, aber letztendlich so erfolgreich, daß heute, 70 Jahre später, keiner mehr weiß, wer von den Mitbürgern ursprünglich aus diesen Gebieten stammt. Das Stadtarchiv Lauf a.d. Pegnitz hat es sich letztes Jahr zur Aufgabe gemacht, die Geschehnisse in der Zeit um 1946 speziell im damaligen Landkreis Lauf in Erinnerung zu rufen. Im Zentrum standen die Berichte von acht Zeitzeugen, die aus der ehemaligen Tschechoslowakei geflohen waren und noch heute in Lauf oder nicht weit entfernt leben. Ihre Erzählungen wurden in Beziehung gesetzt zu den Erlebnisprotokollen von drei Flüchtlingen aus dem Irak, Syrien und Afghanistan. Dokumentiert und mit Fotos angereichert liegen diese Berichte nun in der Publikation „Vertreibung gestern. Flucht heute. Neue Heimat Nürnberger Land“ vor.

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Die Sache mit dem Christkind
Beim Nachdenken über das Nürnberger Christkind drängt sich immer die eine Frage auf: Warum ist es eigentlich weiblich? Oder genauer gesagt: Warum wird es meist von einem 17jährigen Mädchen gespielt?

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Chefkoch Willibald Bernet mit den Leberknödeln
Kirchweih im „Berggasthof Glatzenstein“: Da ist es quasi ein Natur­- gesetz, daß auf der Speisekarte ganz oben die „Vogelsuppe“ steht. Im Nürnberger Land verhält es sich damit übrigens wie mit der „Zauberflöte“ in der deutschen Opernlandschaft: Es gibt sie überall, aber stets anders inszeniert. Die Art ihrer Darbietung ist folglich beliebter Gesprächsstoff.

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Kanadagänse auf dem Vormarsch
Auch in Nürnberg versucht ein Runder Tisch die Konflikte zwischen Mensch und Gans zu lösen.War es in den 1990er Jahren, war es in den 2000ern? Plötzlich waren sie jedenfalls da an fränkischen Seen: die…

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Luther trifft Echter
In Gerolzhofen treffen Reformator und Gegenreformator höchstpersönlich aufeinander – ein Wandeltheaterstück macht es möglich.2017, im Jahr der Reformation, erinnert ein anderer Jahrestag zugleich an die Gegenreformation. Vor genau 400 Jahren, 1617, starb Julius…

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„Alles a bisserla“
Fränkisch, bayerisch oder oberpfälzisch? Greding – Ein Porträt der Stadt im Drei-Bezirke-EckDie meisten kennen nur die Autobahnausfahrt und die Raststätte Greding auf dem Weg nach München und in den Süden. Dabei…

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Kongress-Teilnehmerin im Puppenspiel-Workshop. Foto: Michaela Schneider
In Unterfranken lernen bereits zahlreiche Schüler durch die Künste. Die Kunstpädagogin Petra Weingart hat ein innovatives Lernkonzept aus Kanada auf deutsche Verhältnisse angepaßt.

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Vom Mund ins Herz
50 Jahre Autoren Verband Franken - in den letzten Jahren konnte der Verband seine Mitgliederzahl verdoppeln.Sie wohnen in Maintal, Aschaff enburg und Miltenberg, in Nürnberg, Herzogenaurach und Ansbach, in Forchheim, Coburg und Hof, aber auch…

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Michaela Moritz
1968 in Nürnberg geboren, studierte Philosophie, Theologie, Germanistik und Volkswirtschaft in Würzburg und Erlangen und arbeitet als Journalistin, Fotografin, Librettistin und Texterin. Sie schreibt und fotografiert für regionale Medien, Bildbände und Reiseführer und ist Mitveranstalterin philosophischer und literarischer Seminare in verschiedenen Gegenden Europas. Sie lebt in Lauf a.d. Pegnitz.