Autarke Trinkwasserversorgung

Balthasar Neumann verlegte einst für Würzburg die erste öffentliche Quellwasserleitung in die Stadt. Heute wird die Wasserversorgung der Bevölkerung auch durch hochmoderne Technik wie zum Beispiel eine neue Trinkwasser­aufbereitungsanlage sichergestellt. Vor allem aber durch die städtische Bahnhofsquellen und dem Mainwasser.

Die Weisen erfreuen sich am Wasser“, sprach einst der große Konfuzius (551 – 479 v. Chr.). Kluge Worte, selbst wenn man harte Fakten betrachtet: Zwar sind 71 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt. Allerdings nimmt dabei das Salzwasser der Weltmeere den größten Platz ein. Weniger als ein Prozent verbleiben für Seen und Flüsse, Atmosphäre und Lebewesen, Bodenfeuchte und Grundwasser. Doch wer denkt hierzulande schon über das angenehme Nass nach, das morgens wie selbstverständlich aus dem Duschkopf prasselt und in der Küche aus dem Wasserhahn trinkfertig ins Glas fließt? Ein Besuch bei der Trinkwasserversorgung Würzburg (TWV), einem Tochterunternehmen der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH (WVV) verschafft Einblicke in die städtische Wassergewinnung. Etwa sieben Millionen Kubikmeter Wasser werden jährlich aus den eigenen Quellen in Würzburg, Zell und Zellingen gefördert und aufbereitet, erzählt WVV-Pressesprecherin Cornelia Wagner. Mehr als 50 Prozent des Trinkwasserbedarfs liefern allein die drei mehr als 100 Meter langen Zeller Stollen. Und ein Viertel des Würzburger Wassers stamme dabei aus dem innerstädtischen Bereich, den so genannten Bahnhofsquellen. Pro Sekunde fließt in etwa eine Badewanne voll Wasser durch die Stahlrohre unter dem Haugerring von den Bahnhofsquellen zum Wasserwerk.

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