Archiv: Sept / Okt 2017



Liebe Leserin, lieber Leser

Mark Twain – Sie wissen, das ist der amerikanische Autor, der die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn erzählt – hieß eigentlich Samuel Langhorne Clemens. Es ist nicht sicher, ob das überhaupt ein Name und nicht etwa nur ein Geräusch ist. Eine Namensänderung macht das aber verständlich. Laut Wikipedia ist „Mark Twain” ein Ruf aus der Sprache der Mississippi-Flußschiffer. Er bedeutet: „Zwei Faden (rd. 3,65 m) Wassertiefe.“ Vielleicht wollte er damit seinen Tiefgang andeuten. Auf jeden Fall soll von ihm der Satz stammen: „Wenn der literarisch gebildete Deutsche sich in einen Satz stürzt, sieht man nichts mehr von ihm, bis er auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans mit dem Verb zwischen den Zähnen wieder auftaucht.“ Müssen wir uns Sorgen machen? Ist das witzig?

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Konkursmasse sucht Märchenprinzen

Diese Burg hat alles, was eine Burg braucht: Bauphasen von der Romanik bis zum Frühklassizismus, eine phantastische Lage, einen Rittersaal, ein Jagdzimmer, eine Schloßkapelle, zwei Türme und drei Gespenster. Nur eines fehlt ihr: ein Investor oder eine öffentliche Hand, die sie in ihre Obhut nimmt. Ohne einen finanzkräftigen Prinzen wird Burg Virnsberg – im gleichnamigen Ort der Marktgemeinde Flachs­landen im Landkreis Ansbach – weiter im Dornröschenschlaf vor sich hindämmern und früher oder später wohl in Vergessenheit geraten.

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Die Liebe zum Wissen

Von Mumien, Mönchen und Ungeheuern – Wie es zur ungewöhnlichen Sammlung im Museum Kloster Banz kam. Seit seiner Gründung um 1070 sah das oberfränkischen Kloster Banz seine geistlichen und weltlichen Bewohner kommen und gehen. Sogar die…

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Die widerspenstigen Jungfrauen

1525 widersetzte sich die Äbtissin Caritas Pirckheimer dem evangelischen Glaubenszorn. Die Nachricht hatte sich in der Stadt wie ein Lauffeuer verbreitet. Schaulustige strömten aus allen Gassen und bewegten sich in…

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Vom Wunderbaren

Kunstmärchen verzaubern das mittelalterliche Städtchen an der Tauber – vom 3. bis 12. November 2017 lockt der 6. Rothenburger Märchenzauber. Weit draußen im Meer ist das Wasser so blau wie Kornblumen und so klar wie das reinste Glas, aber auch…

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Gute Orte

In zwei sorgfältig gestalteten und lektorierten Foto­bänden beschäftigt sich Lothar Mayer in Bild und Text mit den jüdischen Friedhöfen in Unter-, Mittel- und Oberfranken.

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Fotoreportage

Weltende Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut, in allen Lüften hallt es wie Geschrei Dachdecker stürzen ab und…

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Phänomenale Schalentiere

Seit rund fünfzehn Jahren versorgt Samuel Lecornu die Besucher der Mainfranken-Messe in Würzburg mit frischen Austern aus der Normandie. Wenn man die Wahl hat zwischen Austern und einem guten Tropfen Wein, dann entscheidet man sich in der Regel für…

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Die Nieren müssen sauber sein und dürfen nicht „brunzeln“

Kirchweih im „Berggasthof Glatzenstein“: Da ist es quasi ein Natur­- gesetz, daß auf der Speisekarte ganz oben die „Vogelsuppe“ steht. Im Nürnberger Land verhält es sich damit übrigens wie mit der „Zauberflöte“ in der deutschen Opernlandschaft: Es gibt sie überall, aber stets anders inszeniert. Die Art ihrer Darbietung ist folglich beliebter Gesprächsstoff.

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Wiesensalbei – Salvia pratensis

Unsere Serie: Heilkräuter vom Magerrasen: Blaue Schönheit mit berauschender Wirkung Warum muß der Mensch sterben, in dessen Garten der Salbei wächst?“ Diese Frage stammt aus dem 12. Jahrhundert und kündet…

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Bartpflege bei weißen Mohrenköpfen

Gerold Kellermann aus Creglingen im Taubertal züchtet Eulenbarthühner. Chamois-Perlgrau getupft könnte der neue Farbschlag heißen, wenn es nach Gerold Kellermann geht. Das wäre seine eigene Züchtung bei den…

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Zukunft ist kein Zufall

Abseits urbaner Zentren ist im oberfränkischen Kronach einer der ungewöhnlichsten Studiengänge Deutschlands entstanden. Studenten lernen hier, wie man Zukunft gestaltet.

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Wakadjo – Kommt zum Tanzen!

Die beiden kleinen Tänzerinnen haben der Gruppe „Pamuzinda“ aus Zimbabwe, die mit traditioneller Musik aus ihrem Heimatland das Abschlußkonzert des…

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Stehende Ovation

Das war’s mit der Bachwoche 2017 in Ansbach. Zur Musik des Freiburger Barockorchesters sang ein großartiger Windsbacher Knabenchor unter Leitung…

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Symbolisch korrekt

Immerhin symbolisch korrekt dürfte das alljährliche Theaterspektakel im unterfränkischen Giebelstadt bei Würzburg sein. Erzählt wird stets eine Episode aus dem…

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