Archiv: Mai / Juni 2016



Liebe Leserin, lieber Leser

In 29 Jahren sind die Probleme der Menschheit gelöst – mittels Technik. Bis dahin müssen wir allerdings durch ein Tal der Tränen. So ungefähr sehen das Rob Nail, Gründer und Chef der kalifornischen Singularity University, und sein Mitbegründer Ray Kurzweil, der Zukunftsforscher und Google-Vordenker. Welche Probleme das im einzelnen sein werden, vernebeln sie mit dem Versprechen einer Künstlichen Intelligenz, die alles Menschenmögliche bald übersteigt; aber wem fielen nicht selbst genug Probleme ein. Der Hunger! Wird es nicht mehr geben, ab 2045. Vermutlich weil die Ernährung der Armen gänzlich auf Nutrazeutika von Unilever, Nestlé und Co. umgestellt oder gleich von Fastfood-Unternehmen übernommen wurde. Statt täglich mühsam gekochten Essens in den Schulen der Dritten Welt, werden dort bald mit Vitaminen, Mineralstoffen, nahrhaftem Fett und Zucker zubereitete Kekse verteilt.

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Es groovt, swingt und rockt – die Luisenburg bringt die Welt zum Tanzen

Seit 2004 überrascht und begeistert Intendant Michael Lerchenberg sein Publikum mit spektakulären Musical-Inszenierungen. In diesem Jahr wird er die Wunsiedler Felsenbühne erstmals in ein Paradies für singende Kätzchen, oder genauer für „Cats“, verwandeln.

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„Wann wird es wieder Sommer” – in Europa?

Ein Gastbeitrag von Hans-Peter Schmidt Zur Zeit kühlt Europa stark ab. Viele reden von „europäischen Werten“, ohne zu wissen, wovon sie sprechen; tatsächlich reden sie…

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Leben nach der inneren Uhr

Die Kurstadt Bad Kissingen bemüht sich, der menschlichen Chronobiologie gerecht zu werden. Vor zweieinhalb Jahren wurde das ehrgeizige Projekt „ChronoCity“ in Angriff genommen.

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Die stillen Landschlösser der Haßberge

Nicht nur die ungewöhnlich vielen Schlösser – noch immer wenig bekannt – lassen sich hier entdecken. Die Region der Haßberge im Norden Frankens bietet Ausflüge in Natur, Stille und Geschichte. Sind die Schlösser ein letztes Stück Ortsmittelpunkt, Belastung oder alte Adelsrelikte?

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… ein Baum ist ein Baum ist ein Baum …

Ein Ausstellungsduett in Erlangen beschäftigt sich mit der Sprache und dem Geheimnis der Bäume. Bäume haben Konjunktur. Baumbücher wie das von Wohlleben zeigen das, Bilder in vielen Kunstausstellungen, Waldführungen des Bundes Naturschutz, Kontroversen um…

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„Mit Schpeierlingsmoust länger leben”

Der Brandners Kischper in Franken – ein etwas anderer Heimatfilm von Benedikt Feser „Ich bin a Eschpänner, Bekanntschafte brauch’ i nid“, setzt der Kischper gleich mal einen Pfosten, als er mitten in der Mäharbeit…

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Wo Franken heuer baden geht

Warum ans Meer, wo man sich das Mineralwasser mit Quallen, Haifischen und Luxusyachten teilen muß? Die heimischen Becken sind ph-neutral,…

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Bayreuth mit Musik, Öhringen mit Kunst

In Oberfranken funkelt das Phantasie-Fossil „Glotzaugengerch“ die Besucher an, in Hohenlohe-Franken schwenkt Gärtnerlehrling „FlÖHRi“ einladend mit seiner Gießkanne. Gerade einmal 200 Kilometer liegen die Landesgartenschauen in Bayreuth und in Öhringen auseinander. Franken wird in diesem Jahr mit zwei Blütenmeeren verwöhnt.

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„Da ist der Specht drin!“

Im Buchenwald bei Klosterlangheim im Landkreis Lichtenfels bieten Totholzbiotope ideale Lebensbedingungen für den Schlagzeuger des Waldes. Ein dumpfes Trommeln hallt durch die Zweige – so mancher Wanderer legt den Kopf in den Nak- ken und blickt…

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Der Erlanger Bergprediger

Der Entla‘s-Keller ist der älteste Bierkeller am Erlanger Burgberg mit 4000 Plätzen unter alten Kastanienbäumen, in denen bunte Lampions leuchten. Und einem Biergartenbesitzer, dem das Bewirten zur Lebensaufgabe geworden ist. Über seine Prüfungen und worum es ihm wirklich geht, erzählt er in seiner ungewöhnlichen Kellerführung.

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„Wir müssen den Wert der Region hervorheben!“

Nach langen Jahren gelingt 2015 dieTrendwende: Dr. Michael Hupe, seit über zwei Jahren Geschäftsführer des Albrecht- Dürer-Airports Nürnberg, schreibt wieder schwarze Zahlen. Er will den wirtschaftlich gesunden Kurs fortsetzen, neue Angebote für Business- wie Privatpassagiere schaffen und neue Investitionen tätigen. Im Interview erläutert Michael Hupe seine weiteren Pläne.

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