Archiv: Mai / Juni 2015



Liebe Leserinnen, lieber Leser,

irgendwie hätten wir schon eine Ausrede gefunden, mit der wir Ihnen gegenüber unsere Jubiläumsfeier im kleinsten Kreis – also nur die beiden Herausgeber – in einem Nürnberger Nobelrestaurant hätten rechtfertigen können. Wir hätten sagen können, daß wir unser zehnjähriges Bestehen (im Mai 2005 erschien die erste Ausgabe des Franken-Magazins) würdig begehen wollten; und vermutlich würde uns dies von den meisten Lesern auch gegönnt. Nur, um ehrlich zu sein, finden wir ein Zehnjähriges, jedenfalls für eine Zeitschrift, etwas lächerlich. 25 Jahre … gut, da könnte man ernsthafter über eine Feier nachdenken, die 150ste Ausgabe müßte dann freilich eine ganz besondere sein. Da ist noch etwas hin. Sie halten jetzt die 60ste Ausgabe in Händen, woran mit das Erstaunlichste ist, daß uns 2005 Kollegen, Branchenkenner, Verleger allerhöchstens zwei, drei Ausgaben zugetraut haben. Vielleicht sollten wir doch einmal betonen, daß wir das ohne Startkapital geschafft haben – lediglich mit Ihrer Hilfe, unseren Leserinnen und Lesern. Zehn Jahre Franken-Magazin ist somit vor allem ein Anlaß, uns bei Ihnen zu bedanken.

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… keine Chance in der Gräfenberg-Zone

Das idyllische Städtchen Gräfenberg im Landkreis Forchheim ist berühmt für sein Bier, den Ritter Wirnt von Grafenberc, einem mittelalterlichen Minnesänger, und irgendwie den G-Punkt. Der zeitweilige Neonazis-Spuk von 1999 bis 2009 wurde von einer entschlossenen Bürgerschaft beendet.

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Das Deutsch der Tschechen

Wissenschaftler der Otto-Friedrich-Universität Bamberg sind einer verschwundenen Sprache auf der Spur: „Böhmakeln“. Früher verwendeten sie Köchinnen und Stubenmädchen, später Film- und Fernsehstars.

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Verkorkst das Sitzenbleiben die ganze Karriere?

Es ist das bislang größte Bildungsforschungsprojekt in Deutschland: Seit sechs Jahren beobachten rund 220 Wissenschaftler mehrerer Disziplinen das Bildungsverhalten und den Lebensweg von 60 000 überwiegend junger Deutscher. Das Nationale Bildungspanel, zunächst ein Projekt der Uni Bamberg, ist nun Kernaufgabe des vor einem Jahr gegründeten Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe, LIfBi, in Bamberg. Es ist das erste und einzige außeruniversitäre Forschungsinstitut in Oberfranken.

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Dorf mit Krone

Genossenschaftlich hat die Gemeinde Unsleben ihr Dorfgasthaus auferstehen lassen. Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen!“ Wer über die Schwelle des alten Landgasthofs im unterfränkischen Unsleben tritt, stößt fast zwangsläufig auf…

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Jedes einzelne Flattertier zählt

Franken bietet als eines der höhlenreichsten Gebiete Deutschlands vielen Fledermäusen Schutz und Lebensraum. Zwar hat der Bestand noch immer nicht das Niveau von vor dem Zweiten Weltkrieg erreicht, aber dank der fränkischen HöhlenforscherInnen geht es mit den Fledermäusen wieder aufwärts.

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Bäume und die rare Gunst, in Ruhe alt zu werden

Im Winter bestehen sie vielleicht nur aus Holz, was ihr Dasein oft besonders prekär macht. Dabei hätten wir allen Grund, die Bäume in unseren Städten oder selbst an den Landstraßen zu behüten, sie nicht aus irgendwelchen schwachen Gründen zu fällen, und sei es bloß, weil die Welt mit ihnen einfach besser aussieht.

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Diptam – Dictamnus albus: Magische Schönheit mit Knalleffekt

Heilkräuter in Franken – in lockerer Folge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit stellen wir außergewöhnliche Pflanzen vor. Zauberhaft. Sollte man dem Diptam ein treffendes Attribut zuordnen, dann dieses. Die Pflanze Dictamnus albus ist eine bestrickende Schönheit. An…

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Das Gänseproblem

Auch in Nürnberg versucht ein Runder Tisch die Konflikte zwischen Mensch und Gans zu lösen. War es in den 1990er Jahren, war es in den 2000ern? Plötzlich waren sie jedenfalls da an fränkischen Seen: die…

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Nürnbergs Anschluß an die “Weltluftfahrt”

60 Jahre Flughafengeschichte Flughafendirektor Starke empfing die Gäste, als gegen 10.20 Uhr der Lautsprecher vom Kontrollturm die Ankunft der Lufthansa-Convair 340 meldete, mit…

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Kampf dem Müllberg

Hobbytüftler und Profihandwerker kümmern sich im Repair Café ehrenamtlich um kaputte Staubsauger, demolierte Fahrräder oder auch mottenzerfressene Kleidungsstücke.

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Die “Grande Dame” feiert 125. Geburtstag

Unter dem Motto „Theaterwunder Luisenburg“ gibt eine dreiteilige Ausstellung Einblicke in die Geschichte des ältesten Freilichttheaters Deutschlands.

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Deutsch-chinesische Kunstzustände

Kunstaustausch zwischen Bayreuth (Metropolregion Nürnberg) und Kunming, Hauptstadt der südlichen Provinz Yunnan (China) Was für ein Glück, daß Hans-Hubertus Esser so spontan ist! Als der Vorsitzende des Kunstvereins Bayreuth gefragt wurde, ob man…

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Brot und Spiele

125 Jahre Luisenburg-Festspiele – das ist weit mehr als gute Unterhaltung an lauschigen Sommerabenden. Längst sind die Festspiele ein wesentlicher Faktor für den Lebens- und Wirtschaftsraum Fichtelgebirge.

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Vom unwiderstehlichen Charme eines Geo-Dreiecks

„Europa“ liegt näher als man denkt – Nicht nur gemessen in Kilometern. Wie ein Amphitheater mit Sprachverwirrung! Das hell erleuchtete Rund unter der Pressetri-büne im Straßburger Europa-Parlament bietet Platz für derzeit 751…

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