Archiv: März / April 2015



Liebe Leserin, lieber Leser,

bis zum Jahr 2050 ist ja noch etwas hin. Für viele beispielsweise, die heute politisch das Sagen haben, ist dieses Jahr sogar unerreichbar. Ihnen bliebe allerdings das große Gedränge an den Essensausgaben in den Metropolen der Welt ohnehin erspart. Dort träfen sich nur die Armen und Ausgegrenzten, also die große Mehrheit unter den rund neun Milliarden Menschen, die bis dahin vermutlich auf der Erde leben werden. Experten fürchten nun neuerdings wieder verstärkt, daß es kaum gelingen werde, so viele Menschen überhaupt auch nur halbwegs satt zu bekommen.

Weiterlesen


„Wir können nicht in der Vergangenheit steckenbleiben!“

Er ist Aristokrat, materiell und intellektuell unabhängig.Trotzdem spricht Karl von Schwarzenberg (77) die Sprache des Volkes. Das macht ihn bei denTschechen so beliebt, deren offizielle Innen- und Außenpolitik er seit 25 Jahren in verschiedenen Ämtern prägt.

Weiterlesen


Mit Kunst und Wein in die Zukunft

Die idyllische Kleinstadt Klingenberg am Main hat schon bessere Zeiten gesehen. Jetzt will man mit neuen Ideen wieder daran anknüpfen. Vom Bahnhof Klingenberg über die Mainbrücke hinweg auf Alt-Klingenberg hat man nicht nur einen überwältigenden Postkartenblick auf das spätmittelalterliche Städtchen,…

Weiterlesen


Die Bronzegießerin aus Johannis

Sabine Jahn übt als eine der letzten in Franken das traditionelle Handwerk aus. Sabine Jahn steht in ihrer Werkstatt im Nürnberger Stadtteil Johannis unterhalb der Burg. Gedämpftes Licht fällt durch die Fenster auf…

Weiterlesen


Schwarz-weißes Phantom auf dem Vormarsch

Die Waschbär-Population in Franken wächst, Hochburg ist derzeit der Landkreis Aschaffenburg. Die Kleinbären breiten sich von Hessen kommend Richtung Süden aus. Zur Plage entwickeln sich dieTiere, wenn sie sich wie in Kassel in der Stadt ansiedeln. Im Naturschutzgebiet Lange Rhön ist der Waschbär inzwischen nach dem Fuchs Hauptfeind Nummer zwei der extrem seltenen Birkhühner.

Weiterlesen

Auf der Jagd nach Bathynella natans, dem Höhlenflohkrebs

Franken gehört mit bisher über 3.600 registrierten Höhlen zu den höhlenreichsten Gebieten Deutschlands. Noch immer bergen sie viele Geheimnisse. Als einer der wenigen Höhlenbiologen in Deutschland sucht Dr. Hardy Schabdach in der Binghöhle bei Forchheim seit 30 Jahren nach Tierarten, die schon vor Millionen von Jahren auf der Erde lebten.

Weiterlesen

Wahrzeichen der Energiewende

Schon von weitem sticht der neue Wärmespeicher der N-ERGIE in Nürnberg ins Auge. Ein echter Hingucker, der Stahlbehälter mit 26 Metern Durchmesser und 70 Metern Höhe, außen komplett verkleidet mit silbernen Trapezblechen. Und…

Weiterlesen


Ambrosia aus der Fränkischen Schweiz

Im oberfränkischen Streitberg betreiben Kerstin und Johann Schilling eine kleine Manufaktur für Apfelschaumweine – der Markenname „Pomme Royale“ hält, was er verspricht.

Weiterlesen


Vor siebzig Jahren – Kriegsende in Franken

Über 60 Millionen Menschen kostete der Zweite Weltkrieg das Leben. Nicht zuletzt die Zerstörung von Städten wie Rotterdam, Leningrad oder…

Weiterlesen


Glyptothek München – Gefährliche Frauen

Ob Mitarbeiter der Münchner Glyptothek den etwas mitgenommenen männlichen Torso von Belvedere absichtlich neben Marcia Furnilla, der Ehefrau des römischen…

Weiterlesen

Anregung

Wer von der modernen Welt mal wieder die Nase voll hat, dem bieten sich in Nürnberg besonders viele Möglichkeiten, in…

Weiterlesen

Die Marke Cranach

In diesem Jahr wäre der Maler Lucas Cranach d. J. 500 Jahre alt geworden. Wer sich auf Spurensuche begibt und Werke von Cranach oder dessen Werkstatt sucht, der muß glücklicherweise nicht unbedingt nach New York, London oder Maastricht reisen. Die Entdeckungstour beginnt vielmehr in der nordbayerischen Provinz, im oberfränkischen Städtchen Kronach, der „Stadt des Vaters“ Lucas Cranach des Älteren. Hier warten herausragende Cranach-Exponate auf den Besucher der Fränkischen Galerie und ein Ambiente, in dem man Cranach hautnah erleben kann.

Weiterlesen


Der Meister des zauberhaften Spiels

Seine Objekte reisen rund um den Globus. Königshäuser, Sultane und berühmte Museen besitzen die Kunstwerke aus Gold, Silber und Edelsteinen. Mit seinen Objects d‘Art setzt Manfred Wild aus der Region Idar-Oberstein die Tradition von Carl Fabergé und René Lalique fort. Eine Welt der Farben, der phantasievoll erschaffenen Formen und edler Materialien.

Weiterlesen

Die Taube auf dem Kriegsplakat

Die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, Georg Ratzinger und den Gouverneur von Westsibirien hatte Karlheinz Sollfrank in seinem Taubenmuseum im Nürnberger Süden schon zu Gast. Die ca. 150 000 Exponate auf über 700 m2 haben mehr als 100 000 Besucher aus aller Welt gesehen. Zu seiner Sammlung gehören prachtvolle Figuren aus Meißner Porzellan, Plakate aus aller Welt, Schriften von den Anfängen der Taubenzucht im Mittelalter, aber auch so manch Kurioses.

Weiterlesen