Auf der Jagd nach Bathynella natans, dem Höhlenflohkrebs

Franken gehört mit bisher über 3.600 registrierten Höhlen zu den höhlenreichsten Gebieten Deutschlands. Noch immer bergen sie viele Geheimnisse. Als einer der wenigen Höhlenbiologen in Deutschland sucht Dr. Hardy Schabdach in der Binghöhle bei Forchheim seit 30 Jahren nach Tierarten, die schon vor Millionen von Jahren auf der Erde lebten.

Hardy Schabdach schlüpft in seinen roten Höhlenoverall, den Schlaz. „Ich muß nachher auf die Knie gehen, um die Proben zu holen.“ Er will eine Wasserprobe für eine mikroskopische Untersuchung bei sich zu Hause aufbereiten und eine Höhlenassel für ein neues Untersuchungsprojekt mitnehmen. Der schlanke Chemiker und BusinessCoach erforscht in seiner Freizeit seit über dreißig Jahren in der Forschungsgruppe Höhle und Karst in Franken e.V. (FHKF) die Fauna der hiesigen Höhlen. Damals war er nahezu der erste, der sich innerhalb der Höhlenforscher statt für handfestes Gestein für unscheinbar wirkende Krabbeltiere interessierte. In der Szene hat man ihn am Anfang milde belächelt, erzählt er.

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