Alte Besen kehren besser

Zu Besuch in einem Laden, den es eigentlich nicht mehr gibt

Viele kommen nicht mehr zum Bürstenkauf. Dafür aber die Medien. Die vom Rundfunk waren zum Beispiel schon da. Nicht nur wegen seines absolut erstaunlichen Sortiments, sondern schlicht deshalb, weil es laut Branchenkennern zwischen Husum und Konstanz nur noch eine Handvoll solcher Bürstengeschäfte gibt. Zwei harmonische Glockentöne empfangen jeden, der den überschaubaren Eckladen in der Bad Kissinger Badgasse betritt. Drinnen gestaltet sich die Orientierung zunächst problematisch: Man sieht die Bürste vor lauter Bürsten nicht. In dicken Garben hängen sie an Haken, lehnen an Wänden, quellen aus Schubladen, wuchern in Regalen und Vitrinen: zierliche Bürsten, praktische Feger, griffige Besen, robuste Schrubber und sogar der echte Mopp. Das alles in einem derartigen Reichtum an Formen und Zuschnitten, daß die Gedanken sich beim Anblick verheddern.

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