Africa-Festival in Würzburg

2003Afro017Ende Mai verwandelt sich Würzburg alljährlich in die afrikanischste Stadt Frankens. Vom 25. bis 28. Mai 06 fand das 18. Africa-Festival auf den Mainwiesen statt. Allerdings hat sich das Festival im Laufe seines Bestehens erheblich gewandelt. Wohlweislich sprechen die Veranstalter inzwischen von einem „International Afro Roots Festival“, was wohl bedeuten soll, daß nur mehr ein Teil der Musiker und Tänzer tatsächlich aus Afrika stammt, viele aber aus Lateinamerika (Reggae) oder gar schlicht aus Paris kommen und für ihre Musik nur mehr afrikanische Wurzeln beanspruchen können. Überhaupt ist das Festival mittlerweile regelrecht gutbürgerlich geworden. Jedenfalls sind einige der Künstler in Würzburg alte Bekannte, die seit Jahren immer wieder auf dem Programm stehen und sich offensichtlich bewährt haben, wie Miriam Makeba (†), Lokua Kanza und Angelique Kidjo. Und natürlich gab es auch den Havanna Club , wo man sich bei lateinamerikanischer Musik und mit kubanischen Getränken (wenn man will) etwas von dem Trubel zurückziehen kann. Immerhin wird das Africa-Festival an diesen Tagen wieder insgesamt über 100 000 Besucher anlocken.

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